Ereader Vergleich

Was können die verschiedenen Ereader, was nicht?

Ereader gehören inzwischen fast schon zum guten Ton, und es gibt kaum ein Fachmagazin, das nicht hin und wieder den Ereader Vergleich macht. Die Unterschiede der einzelnen Lesegeräte sind dabei innerhalb der gleichen Kategorie gar nicht so groß. Trotzdem lohnt es für bibliophile Menschen mit hohen Ansprüchen, die Vergleiche vor dem Kauf zu lesen. Denn es gibt ein paar Dinge, die tatsächlich nicht gleich sind.

Das Display. eInk, beleuchtet, farbig oder HD?

Wer einfach nur augenfreundlich Bücher lesen will, der ist mit dem einfachen eInk Display in Schwarz und Graustufen vermutlich sehr gut bedient. Die damit ausgestatteten Geräte können ein Ebook farbig nicht anzeigen, wandeln die Grafiken und Bilder aber in der Regel zuverlässig in Graustufen um. Wer allerdings naturwissenschaftliche Bände genießt, hohe Ansprüche an Hochglanzmagazine und gute Fotografie stellt oder auf farbige, gut erkennbare Grafiken angewiesen ist, wird sich eher für ein farbiges Display entscheiden. Die sind nicht ganz so augenfreundlich, können also nach längerem Lesen durchaus Kopfschmerzen verursachen, stellen aber alles ganz akkurat dar. Kinderbücher und Comics sind auch erst mit diesen farbigen Displays ein wirklicher Spaß. Ob es allerdings ein Display mit Hintergrundbeleuchtung sein muss, sollte jede Leseratte für sich selbst entscheiden. Die Displays haben den Vorteil, dass man sich abends im Bett die Leselampe spart, machen sich aber in Sachen Akkulaufzeit bemerkbar. HD-Displays sind für den reinen Lesespaß mit Sicherheit verzichtbar, sind aber auch gar nicht nur zum Lesen gedacht. Diese Art von hochauflösender, tiefenwirksamer Darstellung braucht man eigentlich nur, wenn man mit dem Gerät auch qualitativ entsprechend gutes Filmmaterial ansehen will. Das bedeutet, dass man den Ereader als Multimediagerät nutzt, nicht als reinen Reader.

Vergleich der Ereader Formate

E-Books & -Reader

Epub, PDF, Kindle-Format: Welches Ebook kann auf welchem Reader gelesen werden? Hier lohnt sich der Ereader Vergleich nun wirklich, denn nicht alle Ebooks in allen Formaten können auch auf allen Geräten gelesen werden. Das Format des Kindle zeichnet sich hier besonders aus: Es ist nur auf dem Kindle lesbar, und dementsprechend bekommt man die Ebooks für das Gerät von Amazon auch nur bei diesem einen Vertreiber. Andere Reader wie der Tolino Vision Ebook Reader, der Kobo oder Geräte von Sony können je nach enthaltener Software eigentlich jedes Textformat anzeigen. Die gängigsten Formate für Ebooks sind Epub und PDF, und selbstverständlich gibt es Ebook Converter, die Autoren helfen, das eigene Ebook vor der Veröffentlichung in ein anderes Format umzuwandeln. Amazon selbst bietet so einen Converter an, die Software kann kostenlos online genutzt werden, wenn das Ebook vor der Veröffentlichung hochgeladen wird. Allerdings gibt es auch noch eine ganz einfache Möglichkeit, Ebooks ohne einen Ereader zu lesen. Jedes Tablet bietet das. Ebooks im Format PDF benötigen den kostenlosen Acrobat Reader, und die Kindle App ist ebenfalls kostenlos für die meisten Betriebssysteme und mobilen Endgeräte im Internet abrufbar. Daher muss es gar nicht unbedingt ein Ereader sein. Wer keinen Wert auf die augenfreundliche eInk Technologie legt, der kann immer noch das Ebook Lesen auf dem Tablet.